properties.local Konfiguration¶
Die Datei properties.local ist die Systemkonfigurationsdatei für den FIRERPA-Dienst, die normalerweise auf dem Gerät gespeichert wird. Sie enthält Zeichenketten im Format key=value. Durch Bearbeiten dieser Datei können Sie FIRERPA so konfigurieren, dass es beim Start automatisch eine Verbindung zu OpenVPN, einem Proxy oder einer Portweiterleitung herstellt, ein Anmeldepasswort oder Zertifikat festlegt und andere Systemkonfigurationen vornimmt. Beim Start sucht FIRERPA im Verzeichnis /data/usr nach dieser Datei und lädt sie. Sie können die konfigurierbaren Elemente aus der Datei properties.local.example im Projekt entnehmen und nach Bedarf auswählen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie diese Datei nicht direkt kopieren, sondern nur die benötigten Teile auswählen und eintragen sollten.
Achtung
Informationen zum Schreiben der Startkonfiguration in properties.local finden Sie auch in den Beschreibungen der jeweiligen Funktionen. Sie können sich auch an properties.local.example orientieren.
Liste der Konfigurationsparameter¶
Grundlegende Kernkonfiguration¶
Konfiguriert die grundlegende Laufzeitumgebung des LAMDA-Dienstes, einschließlich des Überwachungsports, der Authentifizierung, der Anmeldeinformationen und der Cross-Origin-Richtlinien.
Systemoptimierung und Kompatibilität¶
Steuert die zugrundeliegende Geschäftslogik und Stealth-Strategien, um Automatisierungsoperationen zu verbessern oder bei Kompatibilitätsproblemen des Geräts Fallback-Anpassungen vorzunehmen.
OpenVPN-Dienst¶
Konfiguration des integrierten OpenVPN-Clients, der es dem Gerät ermöglicht, über einen VPN-Tunnel zu kommunizieren, und globales Traffic-Forwarding sowie Benutzerauthentifizierung unterstützt.
Globaler Proxy-Dienst¶
Konfiguriert LAMDA so, dass es sich beim Start automatisch mit einem HTTP- oder SOCKS5-Proxy verbindet, sodass der Geräteverkehr beim Start des Dienstes automatisch über den angegebenen Zwischenserver geleitet wird.
FRP-Portweiterleitungsdienst¶
Basiert auf FRP für NAT-Traversal, um den Dienstport des Geräts auf einen öffentlichen Server zu mappen und so Probleme beim Fernzugriff in Umgebungen ohne öffentliche IP-Adresse zu lösen.
Entwicklungs- und Verwaltungsdienste¶
Bietet Schalter für gängige Systemverwaltungstools, einschließlich des ADB-Dienstes, des SSH-Zugriffs für Remote-Shells und der Verwaltung geplanter Aufgaben.
Bridge-Proxy-Dienst¶
Ein erweiterter Netzwerk-Proxy-Modus, der das Traffic-Bridging über eine bestimmte Netzwerkschnittstelle (z. B. mobiles Datennetzwerk) ermöglicht. Dies erlaubt den Internetzugriff über das Netzwerk dieses Geräts als Proxy und unterstützt die Benutzerauthentifizierung.
Broadcast-Discovery-Dienst¶
Dienst zur automatischen Geräteerkennung basierend auf dem mDNS-Protokoll. Wenn aktiviert, können LAMDA-Geräte im lokalen Netzwerk schnell über Domainnamen oder Metadaten lokalisiert und identifiziert werden.